Developers Diaries #4

Herzlich willkommen zur vierten Ausgabe der Developer Diaries. Ich freue mich Ihnen auch dieses Mal ein neues Produkt unserer Softwarepalette vorstellen zu dürfen. Unser gemeinsam mit der Roboception GmbH, einem Spezialisten für Softwareprodukte im Bereich der Echtzeitwahrnehmung und Manipulation für Robotersysteme, entwickeltes PEAKTOURe Detection Modul. Die Softwarelösung für die Erkennung von Konturen und der auf den Materialien markierten Qualitätszonen und Fehlern.

Unser Ziel war es eine modulare, zuverlässige und preiswerte Lösung für den Markt bereitzustellen. So kann z.B. die Erfassungsgröße ganz einfach durch die Anzahl der verwendeten Kameras erhöht werden. Dies ist auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich und ermöglicht es den Kunden mit einem kleinen Aufnahmebereich zu starten und die Erfassung erst später auf alle Materialien zu erweitern. Die Modularität wird durch die sehr einfache Installation des Systems gewährleistet, die auch vom Kunden selbst durchgeführt werden kann.

In der ersten Abbildung sieht man den Aufbau in unserem Demoraum mit zwei Kameras. Diese Anordnung reicht aus, um halbe Rinderhäute erfassen zu können.

RG Technologies PEAKTOURe Detection Modul
RG Technologies Digital erfasstes Material mit Ferhlern Qualitätszonen

Das nebenstehende Bild zeigt eine erfasste Kontur mit mehreren Qualitätszonen. Die erkannten Qualitätszonen werden je nach deren Abstufung in verschiedenen Farben angezeigt. Durch die Projektion der Kontur auf der Haut ist es sehr leicht möglich, die Erfassung zu kontrollieren und gegebenenfalls zu editieren. Außerdem erlaubt diese Anordnung die Kombination unseres automatischen Nestings mit dem manuellen Nesting, falls bestimmte Flächen in vorgegebene Bereiche abgelegt werden sollen.

RG Technologies Nesting

Die abschließende Abbildung zeigt die geschachtelte Haut, die so zum Schneidetisch geschickt und dort weiterverarbeitet werden kann.

Wie bereits beim letzten Developer Diary über unsere neue 3D Lösung möchte ich mich auch hier bei unserem Partner bedanken. Ohne die tolle Entwicklungsarbeit von Roboception wäre es uns nicht gelungen dieses Projekt in einem so kurzen Zeitraum und mit diesen hervorragenden Ergebnissen zu realisieren.

 

Besonders freut es mich natürlich auch, dass wir bereits einen ersten Kunden für dieses Produkt gewinnen konnten und wir die Software noch in diesem Jahr installieren werden.

Habe ich Ihre Neugier geweckt? Gerne zeigen wir Ihnen die Erfassung ihrer eigenen Materialien in unserem Demoraum. Wir freuen uns über Ihre Terminanfrage.

 

 

Bleiben Sie online & viele Grüße

 

Gerald Meister - Head of Development


Lernen Sie unseren neuen Mitarbeiter kennen

Wir konnten wieder eine Verstärkung für unser Team gewinnen. Heute stellen wir Ihnen Peter Unterseher vor, der im Mai als Application Engineer seine Arbeit bei uns aufgenommen hat.

Peter Unterseher bringt jede Menge Know How aus der Praxis mit zu uns.

 

Während seiner Ausbildung zum Industriemechaniker bei den Kathrein SE in Rosenheim konnte er sich intensiv in die Bereiche Elektronik, Mechatronik und Industriemechanik einarbeiten und dort wertvolle Erfahrungen sammeln.

Nach dem Abitur in der Fachrichtung Technik war Peter bei KUKA Robotics in Augsburg angestellt. Dort gehörte er zu den hauptverantwortlichen Mitarbeitern bei der Automatisierung der Roboterfertigung. Er hat KUKA Robotics verlassen, um ein Studium der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen an der FH Rosenheim aufzunehmen.

 

Seit Mai ist Peter Unterseher Teil unseres Teams. Er wird sich in Zukunft unter anderem intensiv mit der Fertigungs- und Schneidetechnologie befassen und Ihnen auf diesem Gebiet mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Bereits in der kurzen Zeit seiner Anstellung bei uns, konnten wir von Peters Wissen in den Bereichen Industriemechanik und Robotics profitieren. Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, ihn in unser Team zu holen.

Herzlich Willkommen, Peter Unterseher!

 


Developers Diaries #3

Herzlich willkommen zur dritten Ausgabe der Developers Diaries. Dieses Mal möchte ich Ihnen kurz das neue PEAKTOURe 3D Modul vorstellen, welches wir gemeinsam mit unserem Pilotkunden der Gabor Shoes AG entwickelt haben. Das Modul wird in dieser Form bereits seit einiger Zeit produktiv verwendet.

Ziel des gemeinsamen Projektes war es, die im STL-Format importierten Schuhleisten und deren Designlinien abzuwickeln und für die weitere Verarbeitung in der 2D Konstruktion bereit zu stellen.

Für die Abwicklung stehen dem Anwender mehrere Funktionen zur Verfügung, um die in seinem Hause verwendete Art der Abwicklung exakt abbilden zu können. Neben der rein mathematischen Methode kann anhand bestimmter Leistenparameter eine Nachtransformation definiert werden, mit deren Hilfe schuhspezifische Abweichungen berücksichtigt werden. Durch die Hinterlegung der Parameter in der PEAKTOURe Datenbank für jeden Leistentypen wird ein hoher Automatisierungsgrad für den ganzen Prozess erreicht. Vor dem Aufruf der Abwicklungsfunktion muss lediglich die optimale Trennungslinie für den Innen- und Außenbereich definiert werden. Aber auch hier stehen dem Anwender Hilfsmittel zur Verfügung, um die Trennung so einfach und genau wie möglich zu gewährleisten.

Die erste Abbildung zeigt einen importierten Leisten, der in einen Innen- und Außenbereich geteilt wurde. Auf dem Leisten sind bereits die Designlinien des späteren Schuhmodells zu sehen.

RG Technologies PEAKTOURe 3D Gabor

In der zweiten Abbildung sieht man die abgewickelten Umrisse des Leistens und die sich daraus im 2D ergebenden Designlinien. Die Elemente können sowohl im 2D als auch im 3D geändert werden.

RG Technologies PEAKTOURe 3D Gabor

Neben der typischen Aufteilung von Innen und Außen, kann der Leisten auch in beliebige Teilobjekte aufgeschnitten und abgewickelt werden. In der folgenden Abbildung sieht man eine Trennung im vorderen Bereich eines Leistens und die sich daraus ergebende Abwicklung. Diese Funktionalität ist wichtig für die spätere Abwicklung beliebiger 3D-Objekte. Dazu wird es in der nächsten Zeit ein weiteres Diary geben.

Die gewonnen Daten können über die DXF-Schnittstelle an alle gängigen CAD-Programme übergeben werden.

RG Technologies PEAKTOURe 3D Gabor

Abschließend möchte ich mich im Namen meines Teams noch für die tolle Zusammenarbeit mit unserem Pilotkunden, der Gabor Shoes AG,  bedanken. Ohne dessen Input und der konstruktiven Zusammenarbeit hätten wir es nicht geschafft das PEAKTOURe 3D Modul in dieser Zeit mit den zur Verfügung stehenden Funktionalitäten zu entwickeln.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Gerne zeigen wir Ihnen natürlich alle für Sie relevanten Funktionalitäten unseres Produkts bei einem persönlichen Termin.

 

Bleiben Sie online & viele Grüße

 

Gerald Meister - Head of Development



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